Vielen Dank!

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich möchte mich ganz herzlich für Eure Unterstützung bedanken, die ich in den letzten Monaten für meine Bewerbung um die Bundestagskandidatur der SPD im Wahlkreis 061 (Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II) erfahren habe! Danke für die wertvollen Erfahrungen, die ich sammeln durfte und Danke für die vielen interessanten Begegnungen und Diskussionen! Am Ende kann es nur einen oder eine geben. Das Auswahlverfahren mit vier Bewerbern hat der SPD in unserer Region gut zu Gesicht gestanden. Ich, meine Anliegen und mein Engagement bleiben Euch in jedem Fall auch weiterhin erhalten!

Ich durfte bei unserer Tour durch die Ortsvereine, Unterbezirke und Arbeitsgemeinschaften eine vielfältige und lebendige SPD kennenlernen. Ich habe die SPD gesehen, die diesen Wahlkreis gewinnen kann und die diesen Wahlkreis gewinnen will! Mit Manja Schüle haben wir nun eine sehr gute Kandidatin, die alles mitbringt, um genau das zu schaffen! Packen wir es an!

Herzlichst
Euer Andreas Schlüter

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Der Tag nach dem Brexit-Votum – Es hilft nicht zu jammern, vielleicht ist es eine Chance für Europa.

Großbritannien hat mehrheitlich für den Brexit gestimmt. Es ist ein Sieg der alten Generation über die Jungen, von Land über Stadt, Arm gegen Reich, England und Wales gegen Schottland, Nordirland und Gibraltar. Die Briten – gerade in den strukturschwächeren Regionen – sind damit einer politischen Strömung gefolgt, die nie Strukturförderung betrieben hätte, wie es die Europäische Union getan hat.

David Cameron gleicht einem Zauberlehrling, der die Geister, die er rief, nicht mehr zu beherrschen vermochte. Aus dem taktischen Manöver eines schwachen Parteichefs und Premierministers ist ein Prozess mit einer Eigendynamik geworden an dessen Ende sich das Leben von Millionen Menschen verändern wird.

Die Entscheidung der Wählerinnen und Wähler in Großbritannien ist zu respektieren. Es hilft nicht zu jammern, nun muss man das Beste aus der Situation machen. Vielleicht ist es eine Chance für Europa. Die Antwort darauf muss mehr und nicht weniger Europa sein. „Sie [die SPD] tritt ein für die aus wirtschaftlichen Ursachen zwingend gewordene Schaffung der europäischen Wirtschaftseinheit, für die Bildung der Vereinigten Staaten von Europa, um damit zur Interessensolidarität der Völker aller Kontinente zu gelangen.“, heißt es schon Heidelberger Programm von 1925.

Diskussion mit Sergio Lo Giudice über gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften

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Am Freitag war Sergio Lo Giudice, Senator des Partito Democratico, zu Gast in Berlin. Er ist einer der wichtigsten Aktivisten für LGBT-Rechte in Italien. Das Land hat erst vor kurzem, als eines der letzten in Europa, mit der Unione Civile ein Gesetz über gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften erhalten. Italien orientiert sich dabei am deutschen Modell. In der Diskussion des Circolo PD Berlino e Brandeburgo wurde deutlich, dass sowohl in Deutschland, als auch in Italien noch ein weiter Weg zu gehen ist.

Aus meiner Sicht ist das ein wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung unterschiedlichster Lebensentwürfe. Wo immer zwei Menschen dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen möchten, hat der Staat dies zu unterstützen.

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Oben: Der Circolo PD Berlino e Brandeburgo mit Sergio Lo Giudice

Unten: Federico Quadrelli (Segretario PD Berlino e Brandeburgo) und Sergio Lo Giudice (Senatore della Repubblica Italiana)

Fotos: Circolo PD Berlino e Brandeburgo