SPD-Ortsvereine fordern Verbesserung der Verkehrssituation

Die Herausforderungen des wachsenden Ballungsraums in und um Potsdam lassen sich nur gemeinsam und über die Kreisgrenze hinweg meistern. Aus diesem Grund haben die SPD-Ortsvereine Potsdam-West, Schwielowsee und Werder (Havel) zusammen fünf Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation erarbeitet.

Die Ortsvereine fordern die Verantwortlichen der Landeshauptstadt Potsdam, des Landkreises Potsdam-Mittelmark sowie der Gemeinde Schwielowsee und der Stadt Werder (Havel) zur zügigen Umsetzung auf.

Folgende Maßnahmen schlagen die impulsgebenden SPD-Ortsvereine vor:

1.) Verdichtung der Taktung des RE1 auf 15 Minuten ab 2018 – diese Verdichtung schafft von 7 bis 9 Uhr zusätzliche 2.400 Sitzplätze. Die Umsetzung kann bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 erfolgen.

2.) Bau der Busspur zwischen Geltow und Potsdam bis 2019 – durch diesen zusätzlichen Abschnitt werden pünktliche Abfahrtszeiten auf den Buslinien 580 und 631 gewährleistet. Diese Maßnahme stellt eine wichtige Ergänzung zu den Busspuren im Potsdamer Stadtgebiet dar. Die SPD Ortsvereine fordern die Potsdamer Stadtverwaltung zu einer schnellen Realisierung auf.

3.) Park and Ride Werder-Strengfeld – die Sozialdemokraten regen den Bau von Parkplätzen und eines Busknotenpunktes an dieser Stelle an. Werder-Strengfeld wird durch diese Neuerung zum Pendlerumsteigepunkt zwischen den Werderaner Ortsteilen und Potsdam. Der Verkehr insbesondere in Geltow würde entlastet werden.

4.) Pendlerfreundliche Umgestaltung des Bahnhof Werder – auch hier wird durch eine Erweiterung des Stellplatzangebots das Ausweichen der Pendler auf den RE1 und den Busverkehr attraktiver gemacht. Die SPD Ortsvereine schlagen den zügigen Bau eines zweiten Parkhauses und die Schaffung ausreichender Bike and Ride-Kapazitäten vor.

5.) Ausweitung der Tarifzone C auf Groß Kreutz (Havel) – eine notwendige Maßnahme, um vorrangig den Bahnhof Werder (Havel), aber auch die B1 in Geltow und Potsdam zu entlasten. Hierdurch wird der Anreiz für Pendler minimiert, mit dem Auto in die nächstgünstigere Tarifzone zu fahren. Die Kosten können von den Kommunen Potsdam, Schwielowsee und Werder (Havel) getragen werden, die von der Verkehrsentlastung besonders profitieren. Darüber hinaus ist es nach über zwei Jahrzehnten, in denen die Metropolregion Berlin gewachsen ist, erforderlich zusätzliche Anpassungen der VBB-Tarifstruktur vorzunehmen.

Potsdam, Schwielowsee und Werder, den 03. August 2017

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