Die Erfolgsgeschichte fortschreiben – Ideen für Potsdam

Wie soll Potsdam künftig aussehen? Wie soll sich unsere Stadt in den kommenden Jahren entwickeln? Aber auch, wie soll sich unsere Stadt nicht entwickeln? Wichtige Fragen mit denen sich eine Stadtgesellschaft immerwieder auseinandersetzen kann und muss.

Eine lebendige und kreative SPD

In Potsdam wird dazu gegenwärtig ein Leitbild entwickelt. Auch die Potsdamer SPD möchte dazu ihren Beitrag leisten. In den Antrag, der heute mit großer Mehrheit auf dem Unterbezirksparteitag beschlossen wurde, sind die Ideen aus allen Ortsvereinen und Arbeitsgemeinschaften eingeflossen. Viele Mitglieder haben sich Gedanken gemacht und ihre Erfahrungen eingebracht.


Zwei Schlagzeilen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zeigen den Wandel und die Erfolgsgeschichte der Landeshauptstadt in den letzten Jahren: von der Hauptstadt der Jammer-Ossis zur heimlichen Hauptstadt Deutschlands!

Diese Erfolgsgeschichte soll fortgeschrieben werden. Dabei soll aber auch ein gutes Miteinander von Alteingesessenen und Neupotsdamern ein wichtiger Anspruch bleiben.

Ideen für Potsdam

Die Wiedergewinnung der Stadtmitte soll fortgesetzt werden. Barock und Ostmoderne können dabei aber nur zwei Pole sein. Die Wahrheit liegt wie sooft dazwischen. Auch unsere Zeit sollte ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen. Das Ziel ist eine vielfältige und hochwertige Architektur – für die ganze Stadt.

Auch zum Weltkulturerbe haben die Potsdamer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten einen guten Ansatz erarbeitet. So heißt es in dem Antrag zum Leitbild: „Dieses Kulturerbe müssen wir bewahren. Für die angrenzenden Stadtteile sind die Parkanlagen auch Naherholungsgebiete. Das Weltkulturerbe der Schlösser, Gärten und Parkanlagen wird lebendig gehalten durch die Menschen, die es erleben. […] Die unentgeltliche Nutzung muss sichergestellt werden.“

Bei der Bewältigung der wachsenenden Verkehrsströme setzt die SPD Potsdam auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Die Kapazitäten der Straßen sind endlich und auch der Bau immer neuer Straßen kann nicht die alleinige Lösung sein. Es kommt darauf an, ein attraktives Angebot durch Bus, Straßenbahn und andere zu schaffen, um die Straßen zu entlasten.

Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten, bleibt eine wesentliche Herausforderung der Potsdamer Politik. Neben der städtischen Wohnungsgesellschaft sollen deshalb auch neues genossenschaftliches Bauen, mehr Projekte von Bauherrengemeinschaften und ein Potsdamer Modell für die Belegungsbindung, welches neben der ProPotsdam verstärkt auch private Anbieter mit einbezieht, unterstützt und genutzt werden.

Digitales Potsdam

Neben dem Antrag zum Leitbild standen auch noch weitere Themen auf der Tagesordnung. So sprachen sich die Delegierten für die Erarbeitung einer Digitalen lokalen Agenda und freies WLAN in der Stadt aus. Punkt, die im Deutschland von 2015 selbstverständlich sein sollten. Ausdrücklich wurde das Engagement des Vereins Freifunk gewürdigt.

Gründerstadt Potsdam

Die Universität Potsdam gehört auch ohne eigenen Ingenieursstudiengang zu einer der Hochschulen mit einer hohen Zahl an Gründungen. Jedoch finden diese Gründer in Potsdam oft keine bezahlbaren Räume und wandern in der Folge beispielsweise nach Berlin ab. Hier muss Stadtpolitik gegensteuern und entsprechende Kapazitäten schaffen. Darüberhinaus soll die Stadt auch weitere Maßnahmen ergreifen, um ein attraktiver Ort für Gründer zu sein. Die Nähe zu Berlin sowie eine einzigartige Wissenschafts- und Hochschullandschaft bieten beste Voraussetzungen dafür.

Weltoffenes Potsdam

Potsdam hat die Herausforderungen der aktuellen Flüchtlingsfrage bisher gut bewältigt, sich als guter Gastgeber präsentiert und eher die Chancen gesehen. Ein Erfolg und ein Klima in der Stadt, welches viele Mütter und Väter hat: freiwillige und hauptamtliche Helferinnen und Helfer, das Rote Kreuz, die Bundeswehr, die Kirchen und Wohlfahrtsverbände und viele mehr. Nicht überall in Deutschland eine Selbstverständlichkeit, daher ist es umso wichtiger am Ball zu bleiben und die Voraussetzungen für eine gute Integration derjenigen zu schaffen, die bei uns bleiben werden. Deshalb hat die Potsdamer SPD heute einen Initiativantrag beschlossen, der konkrete Vorschläge für alle Bereiche städtischen Lebens macht, vom Wohnungsbau über die Verwaltung bishin zur Unterstüzung für die Helferinnen und Helfer.

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