Die Havelspange endlich beerdigen – Rückkehr zur Sachlichkeit

Eine Pressemitteilung der SPD Potsdam-WestSPD POTSDAM WEST logo

„Die Ablehnung der Havelspange durch die Potsdamer Stadtverordneten ist ein klares Zeichen und eine ehrliche Aussage.“, sagt Andreas Schlüter, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Potsdam-West. „Die Aufnahme des Vorhabens in den Bundesverkehrswegeplan war und ist zu keinem Zeitpunkt realistisch. Die Initiatoren der Bürgerinitiative überschätzen die entsprechenden Möglichkeiten. Selbst europäische Verkehrswege, wie Elbe und Oder, müssen um ihre Aufnahme kämpfen.“

Andreas Schlüter-Templiner See

„Die Lösung der Verkehrsfrage kann nicht im Bau immer neuer Straßen liegen.“, so der Stellvertretende Vorsitzende Felix Schrandt. „Statt Havelspange oder Ringstraße sollte man den Blick auf einen Ring aus öffentlichen Verkehrsmitteln richten.“ Neue Straßen dienen nicht dernotwendigen Vermeidung von Individualverkehr, sondern unterstützen und verstärken diesen. Potsdam ist in der privilegierten Lage an seinen Rändern eine ganze Reihe von Bahnhöfen zu haben. Diese können über Bahn und Bus deutlich besser vernetzt werden. Für die Kernstadt würde dies eine Entlastung und für die Ortsteile ein Gewinn an Lebensqualität bedeuten.

„Ein Aspekt, der bisher in der Diskussion kaum zum Tragen kam, ist der Zuschnitt der Tarifzonen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) wird im kommenden Jahr 20 Jahre alt.“, ergänzt Andreas Schlüter. „Da ist es an der Zeit, Hergebrachtes auch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Betrachtet man die Situation um die Bahnhöfe in Werder und Wannsee, so scheint es für nicht wenige Pendler lukrativ zu sein, mit dem Auto in die nächste Tarifzone zu fahren. Eine Ausweitung der Zonen Berlin-B, beziehungsweise Berlin-C könnte hier sinnvoll sein.“

In der aktuellen Diskussion schlagen die Emotionen – verständlicherweise – immer wieder hoch. Umso wichtiger sind ein rhetorisches Abrüsten und die Rückkehr zur Sachlichkeit. Die SPD Potsdam-West ist überzeugt, wie auch immer die Zukunft des Verkehrs in Potsdam aussehen mag, sie kann nur gemeinsam mit den Umlandgemeinden gelingen.

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